| 01. Oktober 2009
Chip hat wieder mal Virenscanner auf ihre Tauglichkeit hin getestet. Erstaunlich, dass diesmal kein einziger Freeware-Scanner unter den ersten 10 war. Wie es aussieht, hat Norton aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt und führt nun das Feld der besten Virenscanner an. Hier geht es zum Test.
Inspiriert durch diesen Test, habe ich mir diesen Scanner gekauft. Hier mein erster Eindruck:
Mein erster Komplettscan der Systempartition 100 Gigs dauerte 12 Minuten. Habe mit 16 Threats gescannt
(die Anzahl der Threats kann man einstellen)
bei Antivir Personal Free Edition dauert der gleiche erste Scan fast eine Stunde.
Norton Antvir 2010 ist der erste Virenscanner der nach der Installation keinen Neustart haben will.
Gefunden habe ich ein inaktives Rootkit. Keine Ahnung wo das herkommt.
Die Oberfläche von Norton Antivir 2010 wirkt sehr ordenlich und professionell.
Die Bedienung ist sehr Anfängerfreundlich, so das alle Optionen selbst erklärend sind.
Norton erzeugt sehr wenig Systemlast und zeigt das auch grafisch im Norton-Center an.
Der Start verzögert sich nur um einige Sekunden.
Wenn der PC im Idle ist, nimmt Norton sich mehr CPU-Zeit. Während des Arbeitens oder Spielen merkt man absolut nichts vom Virenscanner.
Von Updates merkt man überhaupt nix.
Während der Installation kann man auswählen, ob man an der Community Watch teilnehmen möchte. Hat man diese
Option mit Ja bestätigt werden anonymisierte Informationen zu befallenen Datei gesendet.
Ich habe diese Option nicht aktiviert, bekomme aber trotzdem Information zu bekannten Dateien und bekomme
im Norton Insight eine Bewertungsskala aller Dateien. Aktuell habe ich 93% vertrauenwürdige Dateien auf dem Rechner
Mit jeder vertrauenwürdigen Datei ändert sich das sogenannte Coverage Meter. Hier sieht man das Verhältnis von vertrauenswürdigen Dateien
zu nicht vertrauenswürdigen. Alles was man oft verwendet wird vertrauenswürdig. So wird Norton immer schneller,
weil es nur noch die Headers der vertrauenswürdigen Dateien auf Veränderungen hin überwachen muss, statt sie komplett zu scannen.
Besonders cool finde ich die Funktion File Insight.
Hier bekommt man folgende Infos:
* Worum handelt es sich bei dieser Datei?
* Wann wurde die Datei installiert und zuletzt verwendet?
* Wie gelangte die Datei auf meinen Computer?
* Welche Aktivitäten hat die Datei auf meinem Computer ausgeführt?
* Wie wirkt sich die Datei auf die Leistung meines Computers aus?
Obwohl im Virenscanner keine Firewall enthalten ist, schützt er doch vor Hacker-Attaken. Man kann sogar
einstellen, wie lange der Angreifer geblockt werden soll.
Ausserdem kann Norton das System optimieren. Was hier genau optimiert wird ist nicht ersichtlich. Hier hätte ich mir mehr transparenz gewünscht.
Auch stört mich z.B. das umständliche hinzufügen von Ausnahmen. Will man also eine Datei vom Scan ausnehmen,
muss man extra in die Optionen des Hauptfensters und die Datei aus der Quarantäne zurück holen
und diese dann zu den Aussnahmen hinzufügen. Norton Antivir verschiebt nämlich jede Bedrohung, die keine Ausnahme ist sofort in die Quarantäne.
Alles in allem scheint Norton wirklich aus seinen Fehlern der Vergangenheit gelernt zu haben.
Ich vergebe für diesen Virenscanner 8,5 von 10 Punkten. Da ich auch alle anderen Virenscanner und Security-Pakete, die aktuell am Markt sind getestet habe,
kann ich sagen, dass Norton Antivir 2010 für mich persönlich der beste Virenscanner für Windows ist.

ich kann schon deine...













